Strategischer Widerspruch: US Regierung Bitcoin Verkauf sorgt für Aufschrei im Weißen Haus und im Senat
Die Kontroverse um den US Regierung Bitcoin Verkauf beschlagnahmter Kryptowährungen erreicht neue politische Dimensionen. Während die Vereinigten Staaten offiziell über die Einrichtung einer nationalen Strategic Bitcoin Reserve (SBR) debattieren, liquidieren das Justizministerium (DOJ) und der U.S. Marshals Service (USMS) weiterhin wertvolle Bestände. Diese Praxis stößt nun auf harsche Kritik aus dem Weißen Haus und dem Senat, wo die Verkäufe als strategischer Fehler gewertet werden.
Zwei prominente Stimmen, Patrick Witt, der Executive Director des Präsidentenbeirats für digitale Vermögenswerte, und Senatorin Cynthia Lummis, melden sich vehement zu Wort und fordern eine sofortige Klärung.
Der strategische Fehlschlag: Bitcoin statt Gold in die Reserve?
Die jüngsten Liquidationen des DOJ, bei denen Berichten zufolge 57,55 BTC (im Wert von über 6 Millionen US-Dollar) aus dem bekannten Samourai-Wallet-Fall verkauft wurden, haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Für Befürworter von Bitcoin als geopolitischem Asset ist dieser fortgesetzte US Regierung Bitcoin Verkauf ein Beweis für mangelnde strategische Weitsicht.
Anstatt die beschlagnahmten Bestände dem nationalen Vermögen zuzuführen und sie für zukünftige finanzpolitische Manöver zu sichern – analog zu Goldreserven – werden sie auf den offenen Markt geworfen, was als Verschleuderung nationalen Kapitals interpretiert wird.
Das Weiße Haus schaltet sich ein: Patrick Witt und die Rolle des Beirats
Patrick Witt, Executive Director des President’s Council of Advisors for Digital Assets, bestätigte auf X, dass der Beirat die Vorgänge untersucht. Witt signalisiert damit, dass die Liquidationen nicht im Einklang mit den übergeordneten Zielen des Weißen Hauses stehen.
Die Kritik basiert auf dem möglichen Verstoß gegen die Executive Order 14233. Diese Anordnung, die noch aus der Amtszeit von Präsident Donald Trump stammt, sieht vor, dass durch strafrechtliche oder zivilrechtliche Einziehung erworbene Bitcoin dem Strategic Bitcoin Reserve (SBR) der Vereinigten Staaten zugeführt und eben nicht verkauft werden dürfen. Witts Intervention bekräftigt die wachsende Haltung innerhalb der Regierung, Bitcoin als ein unersetzliches, strategisches nationales Reservevermögen zu behandeln.
Senatorin Lummis: Kritik am „Strategischen Versehen“
Die Senatorin von Wyoming, Cynthia Lummis, eine lautstarke Bitcoin-Befürworterin, sparte nicht mit scharfer Kritik. Sie hinterfragte öffentlich, warum die US-Regierung Bitcoin liquidiert, während Länder weltweit ihre Bestände aktiv aufbauen. Lummis bezeichnete den US Regierung Bitcoin Verkauf als „Verschwendung“ (waste) und ein „völliges strategisches Versehen“ (total strategic blunder).
Lummis argumentiert, dass dieser Kurs die Vereinigten Staaten im globalen „Bitcoin-Rennen“ zurückwerfe. Als Co-Sponsorin des BITCOIN Act setzt sie sich dafür ein, dass die beschlagnahmten Kryptowährungen unverzüglich der vorgeschlagenen strategischen Reserve hinzugefügt werden müssen, um die finanzielle Souveränität Amerikas in der digitalen Ära zu sichern.
FAQ: Fragen und Antworten zur strategischen Bitcoin-Reserve
F: Was genau ist die Strategic Bitcoin Reserve (SBR)?
A: Die SBR ist eine vorgeschlagene nationale Reserve der Vereinigten Staaten, die beschlagnahmte oder aktiv erworbene Bitcoin-Bestände halten soll, um als strategisches Vermögen, ähnlich wie Goldreserven, zu dienen.
F: Wer kritisiert den aktuellen US Regierung Bitcoin Verkauf am schärfsten?
A: Die schärfste Kritik kommt aktuell von Patrick Witt, dem Executive Director des Präsidentenbeirats für digitale Vermögenswerte, und Senatorin Cynthia Lummis.
F: Was besagt die Executive Order 14233 in diesem Zusammenhang?
A: Sie besagt, dass strafrechtlich oder zivilrechtlich eingezogene Bitcoin in das Strategic Bitcoin Reserve überführt werden müssen und nicht veräußert werden dürfen.
F: Warum wird der Verkauf von Bitcoin als „strategischer Fehler“ angesehen?
A: Kritiker sehen den Verkauf als eine Verschwendung von nationalem Kapital und argumentieren, dass die USA ihre globale Führungsposition bei digitalen Assets schwächen, indem sie Vermögenswerte abstoßen, die andere Nationen akkumulieren.
F: Welche Rolle spielt der BITCOIN Act?
A: Der BITCOIN Act, dessen Co-Sponsorin Senatorin Lummis ist, zielt darauf ab, die Einrichtung der Strategic Bitcoin Reserve gesetzlich zu verankern und die Verfahren zur Überführung beschlagnahmter Bitcoin in diese Reserve festzulegen.
Fazit
Die politischen Querelen rund um die Liquidationspraxis der US-Behörden verdeutlichen einen tiefen Riss in der Wahrnehmung digitaler Vermögenswerte auf Regierungsebene. Während Teile der Exekutive und des Kongresses Bitcoin als unverzichtbares, zukunftssicheres Asset für die nationale Sicherheit und Finanzstrategie sehen, handeln die vollziehenden Behörden (DOJ/USMS) scheinbar noch nach überholten Protokollen, bei denen Bitcoin lediglich als leicht liquidierbare Beute aus Kriminalfällen behandelt wird. Die Untersuchung durch das Weiße Haus und der politische Druck durch Senatorin Lummis könnten jedoch ein Wendepunkt sein. Die Zeit drängt: Die USA müssen sich entscheiden, ob sie Kryptowährungen als strategische Waffe oder als bloßen Auktionsgegenstand betrachten.
Quellen: coindesk.com, phemex.com, coinlaw.io, tradingview.com, coingape.com, kucoin.com, bitcoinist.com, bitcoinworld.co.in, ainvest.com,
Focus Keyphrase: US Regierung Bitcoin Verkauf
Meta Description: Patrick Witt vom Weißen Haus und Senatorin Cynthia Lummis kritisieren den fortgesetzten US Regierung Bitcoin Verkauf beschlagnahmter Kryptowährungen. Steht das gegen die Idee einer Strategic Bitcoin Reserve?


