MiCA Frist: 30% der Krypto-Firmen bleiben stumm – Frankreichs Aufsicht schlägt Alarm: Gefahr für Kunden
Die Einführung der EU-weiten Markets in Crypto-Assets (MiCA) markiert das Ende der regulatorischen Wildwest-Ära im europäischen Kryptosektor. Doch kurz vor dem Ende wichtiger nationaler Übergangsfristen schlägt die französische Aufsichtsbehörde Autorité des marchés financiers (AMF) Alarm. Ein signifikanter Teil der bisher registrierten, aber noch nicht MiCA-lizenzierten Krypto Firmen ignoriert die regulatorischen Anforderungen – und gefährdet damit möglicherweise die Vermögenswerte ihrer europäischen Kunden.
Das Dilemma der schweigenden 30 Prozent
Stéphane Pontoizeau, Geschäftsführer der AMF für die Aufsicht über Marktintermediäre, äußerte sich besorgt über die mangelnde Kommunikation einiger Anbieter. Frankreich gilt als Vorreiter bei der Durchsetzung der MiCA-Vorschriften und verlangt von seinen rund 90 vorregistrierten Digital Asset Service Providers (DASPs) klare Pläne.
Die Aufschlüsselung der Rückmeldungen ist ernüchternd:
- 30% haben einen MiCA-Lizenzantrag gestellt.
- 40% haben mitgeteilt, dass sie den Markt verlassen und keine Lizenz beantragen werden.
- 30% haben überhaupt nicht reagiert und ihre Absichten nicht offengelegt.
Diese stummen 30 Prozent sind das größte Problem. Die AMF hatte diese Firmen bereits im November 2025 schriftlich auf ihre Pflichten hingewiesen. Ihr Schweigen deutet darauf hin, dass sie möglicherweise weder eine Lizenz anstreben noch einen ordnungsgemäßen Rückzugsplan (
Quellen: phemex.com, techloy.com, kucoin.com, bravenewcoin.com, youtube.com, tradingview.com, binance.com, ainvest.com,
Focus Keyphrase: MiCA Frist Krypto Firmen
Meta Description: Die französische AMF warnt: Ein Drittel der nicht-lizenzierten Krypto-Firmen äußert sich nicht zu MiCA. Wir erklären die Konsequenzen der MiCA Frist Krypto Firmen und das Risiko für Kunden, wenn der geordnete Marktaustritt fehlt.


