Die Krypto-Community wartet sehnsüchtig auf klare regulatorische Leitplanken aus Washington. Doch die Hoffnungen auf eine baldige Verabschiedung eines umfassenden Gesetzespakets haben einen weiteren Dämpfer erhalten. Die Verzögerung US Krypto-Marktstruktur-Gesetz wurde offiziell bekannt gegeben, und die Beratung im Senat verschiebt sich Berichten zufolge erneut um Wochen, wahrscheinlich bis Ende Februar oder März. Diese Verschiebung ist nicht nur ein logistisches Problem, sondern ein deutliches Signal für die Prioritätenverschiebung im US-Kapitol, was die Unsicherheit in der schnell wachsenden digitalen Wirtschaft weiter zementiert.
Der Senat hat neue Prioritäten: Housing statt Hashrates
Die Hauptursache für die erneute Verzögerung liegt in der Fokussierung des zuständigen Senats-Bankenausschusses (Senate Banking Committee) auf dringendere innenpolitische Themen. Kryptoregulierung muss hintanstehen, während die Verzögerung US Krypto-Marktstruktur-Gesetz durch die Priorisierung der Wohnungspolitik begründet wird. Insbesondere die Erschwinglichkeit von Wohnraum steht im Vordergrund, wobei Initiativen zur Begrenzung des Kaufs von Einfamilienhäusern durch große institutionelle Investoren höchste Aufmerksamkeit genießen. Für viele Beobachter ist dies ein enttäuschender Beleg dafür, dass die Krypto-Regulierung in Washington noch immer nicht den Status einer „Must-Pass-Legislation“ erreicht hat.
Coinbase zieht die Reißleine: Der Entwurf ist schlechter als der Status quo
Noch brisanter als die Verschiebung selbst ist die öffentliche Kritik am aktuellen Entwurf, die aus den Reihen der Branche kommt. Insbesondere Coinbase, einer der größten Akteure auf dem US-Markt, hat seine Unterstützung für den jüngsten Gesetzentwurf vollständig zurückgezogen. CEO Brian Armstrong erklärte, dass der Entwurf „leider nicht unterstützt“ werden könne, da er „zu viele Probleme“ enthalte und faktisch eine Verschlechterung gegenüber den bestehenden, wenn auch unklaren, Regeln darstelle.
Spezifische Kritikpunkte:
- Tokenisierte Wertpapiere: Kritiker bemängeln Bestimmungen, die einem De-facto-Verbot für tokenisierte Aktien und andere traditionelle Vermögenswerte gleichkämen, wenn sie auf einer Blockchain ausgegeben werden.
- DeFi-Regulierung: Der Entwurf würde die Regulierung dezentralisierter Finanzplattformen (DeFi) unangemessen erschweren, potenziell Innovationen abwürgen und die Dezentralisierung untergraben.
- Stablecoin-Vorschriften: Änderungen bezüglich der Prämien auf Stablecoins könnten Banken gegenüber Nicht-Banken-Unternehmen bevorzugen, was den Wettbewerb im schnell wachsenden Stablecoin-Sektor verzerrt.
Die Kombination aus politischen Ablenkungen und tiefgreifender Industriekritik lässt wenig Optimismus für eine schnelle und effektive Lösung. Die Verzögerung US Krypto-Marktstruktur-Gesetz zeigt, wie schwierig es ist, einen Konsens über eine Technologie zu finden, deren rechtliche Einordnung noch immer umstritten ist.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Krypto-Gesetzgebung
F1: Was ist der Hauptgrund für die erneute Verschiebung des Gesetzentwurfs?
A1: Der Senats-Bankenausschuss hat seinen Fokus auf die Wohnungspolitik verlagert, insbesondere auf Initiativen zur Erschwinglichkeit von Wohnraum und die Regulierung großer institutioneller Investoren auf dem Immobilienmarkt.
F2: Wie lautet der neue voraussichtliche Zeitplan für die Beratung des Gesetzes?
A2: Berichten zufolge wird die Beratung des Gesetzesentwurfs zur US Krypto-Marktstruktur nun voraussichtlich auf Ende Februar oder März verschoben.
F3: Warum hat Coinbase seine Unterstützung für den aktuellen Entwurf zurückgezogen?
A3: Coinbase kritisiert, dass der Entwurf in seiner jetzigen Form zu viele Mängel aufweist, insbesondere Regelungen zu tokenisierten Aktien, DeFi und Stablecoins, die als wesentliche Verschlechterung gegenüber dem aktuellen regulatorischen Zustand angesehen werden.
F4: Welche Rolle spielt die Verzögerung US Krypto-Marktstruktur-Gesetz für die Unsicherheit im Sektor?
A4: Jede Verzögerung verlängert die regulatorische Unklarheit, die Unternehmen daran hindert, langfristige Investitionen zu tätigen oder klare operative Rahmenbedingungen zu schaffen.
F5: Sind die spezifischen Kritikpunkte von Coinbase neu?
A5: Die Kritikpunkte beziehen sich auf detaillierte Bestimmungen im jüngsten Entwurf, die Bedenken hervorrufen, dass das Gesetz die Innovation behindern und etablierte Banken gegenüber neuen Krypto-Unternehmen bevorzugen könnte.
Fazit: Wenn die Politik die Digitalisierung ausbremst
Die Tatsache, dass ein so entscheidendes Gesetz aufgrund der Priorisierung der Wohnungspolitik auf die lange Bank geschoben wird, zeugt von der komplexen und oft zögerlichen Haltung Washingtons gegenüber der Krypto-Branche. Die Verzögerung US Krypto-Marktstruktur-Gesetz, verstärkt durch den massiven Widerstand eines Schwergewichts wie Coinbase, stellt die gesamte legislative Strategie infrage. Solange keine klare Linie gefunden wird, die sowohl die politischen Notwendigkeiten als auch die technologische Realität berücksichtigt, bleiben die USA hinter anderen Jurisdiktionen zurück, die bereits effektive Rahmenwerke geschaffen haben. Die Krypto-Unternehmen müssen sich weiterhin mit Ungewissheit auseinandersetzen, ein Zustand, der weder dem Markt noch den Verbrauchern dient.
Quellen: crypto.news, phemex.com, binance.com, crypto.news, coingabbar.com, futunn.com, forbes.com, kucoin.com, tradingview.com, ambcrypto.com, seekingalpha.com, bingx.com,
Focus Keyphrase: Verzögerung US Krypto-Marktstruktur-Gesetz
Meta Description: Die Verabschiedung des Verzögerung US Krypto-Marktstruktur-Gesetz verschiebt sich erneut. Erfahren Sie, warum der Senat nun Housing Policy priorisiert und wieso Coinbase seine Unterstützung zurückzog.


