US-Regierung schließt Bitcoin Kauf aus: Kein Bailout, nur Beschlagnahmungen

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Kein Steuergeld für Krypto: Finanzminister lehnt staatlichen Bitcoin Kauf ab

US-Finanzminister Scott Bessent hat in seiner Anhörung vor dem Kongress Anfang Februar 2026 unmissverständlich klargestellt, dass die Regierung der Vereinigten Staaten keinen Bitcoin Kauf tätigen wird. Die Aussage, getroffen vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses, beendet Spekulationen darüber, ob Steuergelder jemals verwendet werden könnten, um die Kryptowährung als offizielles Staatsvermögen zu erwerben oder sie im Krisenfall zu stützen.

Die klare Absage an den Krypto-Bailout

Die zentrale Frage, die zur Stellungnahme führte, kam vom Abgeordneten Brad Sherman. Er wollte wissen, ob das Finanzministerium die Befugnis hätte, Bitcoin durch eine Art staatliche Rettungsaktion („Bailout“) zu stützen – beispielsweise indem Banken angewiesen würden, das Asset zu kaufen. Bessents Antwort war kategorisch: Es gibt weder die rechtliche Befugnis noch die Absicht, öffentliche Gelder in Krypto-Assets zu investieren oder den Markt durch Zwangsmaßnahmen zu beeinflussen.

„Wir können und werden keine Steuergelder verwenden, um in volatile Kryptowährungen wie Bitcoin zu investieren oder einen Rettungsschirm für ein Asset bereitzustellen, das explizit außerhalb des traditionellen Finanzsystems operiert“, erklärte Bessent.

Diese Haltung zementiert die Trennung zwischen der US-Finanzpolitik und dem dezentralisierten Kryptomarkt. Für Befürworter von Bitcoin, die die Unabhängigkeit des Assets schätzen, ist diese Absage ein Segen. Für diejenigen, die auf eine institutionelle Absicherung hofften, ist es eine bittere Realität.

Die Ironie des Rettungsschirms

Die Diskussion um einen möglichen staatlichen Bailout von Bitcoin ist besonders ironisch, da die Kryptowährung 2009 als direkte Reaktion auf die staatlichen Bankenrettungen (Bailouts) der Finanzkrise 2008 geschaffen wurde. Die Idee, dass jenes Asset, das auf Vertrauenslosigkeit in staatliche Institutionen baut, nun selbst staatliche Stützung benötigen könnte, verdeutlicht die Komplexität der Integration von Krypto in die globale Wirtschaft. Der Minister betonte, dass es für Bitcoin keinen gesetzlichen Rettungsmechanismus gibt, da es nicht unter die gleichen Aufsichts- und Sicherungsregeln fällt wie traditionelle Banken.

Woher die US-Bestände wirklich stammen

Ungeachtet der klaren Absage an den US Regierung Bitcoin Kauf besitzt die US-Regierung tatsächlich erhebliche Mengen an Bitcoin. Finanzminister Bessent nutzte die Anhörung jedoch, um eine wichtige Unterscheidung zu treffen:

Die aktuellen Bitcoin-Bestände stammen ausschließlich aus Beschlagnahmungen von Kriminalitätsbekämpfungsbehörden, beispielsweise nach der Zerschlagung von Darknet-Märkten oder bei Betrugsfällen. Diese Bestände werden nicht als Investment oder Spekulation betrachtet, sondern sind Teil einer im März 2025 eingerichteten strategischen Bitcoin-Reserve.

Diese Reserve dient primär dazu, die Rückverfolgbarkeit von Kriminalitätsgeldern zu gewährleisten und wird nur unter strengen Auflagen verwaltet oder liquidiert. Es handelt sich hierbei um eine Folge des Kampfes gegen illegale Finanzierungen, nicht um eine bewusste Portfolio-Diversifikation.


FAQ – Häufige Fragen zum US Regierung Bitcoin Kauf

1. Wird die US-Regierung Bitcoin jemals als offizielles Reservegut wie Gold halten?

Derzeit schließt Finanzminister Bessent einen Kauf mit Steuergeldern kategorisch aus. Die vorhandenen Bestände stammen ausschließlich aus Beschlagnahmungen. Eine Änderung dieser Politik würde eine neue gesetzliche Grundlage erfordern.

2. Was ist die „strategische Bitcoin-Reserve“ der US-Regierung?

Die strategische Bitcoin-Reserve wurde im März 2025 durch eine Durchführungsverordnung eingerichtet. Sie umfasst alle von US-Behörden beschlagnahmten Bitcoin. Ziel ist die strategische Verwaltung dieser Assets, die primär aus kriminellen Quellen stammen.

3. Wer fragte den Finanzminister nach einem möglichen Bailout?

Der Abgeordnete Brad Sherman, ein bekannter Krypto-Skeptiker, stellte die Frage, um die regulatorischen Grenzen des Finanzministeriums bezüglich der Stützung digitaler Assets zu klären.

4. Hat das Finanzministerium die Befugnis, Banken zum Kauf von Bitcoin zu zwingen?

Nein. Bessent bestätigte, dass er weder als Finanzminister noch als Vorsitzender des Financial Stability Oversight Council (FSOC) die Befugnis hat, traditionelle Finanzinstitute zu zwingen, in Krypto-Assets zu investieren.

5. Beeinflusst diese Haltung die allgemeine Krypto-Regulierung in den USA?

Indirekt ja. Die klare Distanzierung vom Kauf oder Bailout von Bitcoin signalisiert, dass die Regierung Krypto weiterhin als ein externes, hochvolatiles Asset betrachtet, das strenger Regulierung, aber keiner staatlichen Stützung unterliegt.

Fazit: Unabhängigkeit bestätigt

Die klaren Worte von Finanzminister Bessent zur Absage an den US Regierung Bitcoin Kauf beruhigen jene in der Krypto-Community, die eine staatliche Vereinnahmung oder gar Steuerung des Assets fürchten. Die Regierung behandelt Bitcoin weiterhin primär als ein Objekt der Kriminalitätsbekämpfung (im Falle der Beschlagnahmungen) und nicht als legitimes Investmentinstrument für öffentliche Kassen. Solange diese Haltung Bestand hat, bleibt Bitcoin ein Asset, dessen Schicksal vollständig vom freien Markt und der dezentralen Akzeptanz abhängt – genau im Sinne seiner ursprünglichen Schöpfung.

Quellen: bitcoinmagazine.com, bingx.com, tradingview.com, cryptoslate.com, theblock.co,

Focus Keyphrase: US Regierung Bitcoin Kauf

Meta Description: Finanzminister Scott Bessent stellt klar: Die US Regierung Bitcoin Kauf ist ausgeschlossen. Erfahren Sie, warum keine Steuergelder für Krypto-Bailouts verwendet werden und woher die US-Bestände wirklich stammen.


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