Kalifornien, das Herz der globalen Technologie- und Krypto-Innovation, steht vor einer historischen Weichenstellung. Die geplante „2026 Billionaire Tax Act“ – eine einmalige 5%ige Vermögenssteuer auf Nettovermögen über einer Milliarde US-Dollar – hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Prominente Führer aus der Krypto- und Tech-Welt warnen, dass diese Politik nicht nur Kapital, sondern auch Innovationsgeist aus dem Golden State vertreiben wird. Die Debatte um die Vermögenssteuer Kalifornien Tech-Krypto ist damit zu einem der brisantesten wirtschaftspolitischen Themen des Jahrzehnts geworden.
Das 5-Prozent-Gesetz: Was es wirklich bedeutet
Der Vorschlag, der voraussichtlich im November 2026 zur Abstimmung steht, ist ambitiös: Er zielt darauf ab, bis zu 100 Milliarden US-Dollar zu generieren, um Defizite im Gesundheits- und Bildungswesen auszugleichen. Die Steuer richtet sich gegen etwa 50 bis 100 der reichsten Einwohner Kaliforniens, deren Nettovermögen die 1-Milliarde-Dollar-Schwelle am Stichtag (1. Januar 2026) überschreitet.
Betroffen wären nahezu alle Formen des persönlichen Eigentums, sowohl materiell als auch immateriell. Ausgenommen wären lediglich Immobilien, Altersvorsorgekonten und Renten.
Besteuerung der Hoffnung: Das Problem der nicht realisierten Gewinne
Der schärfste Kritikpunkt der Vermögenssteuer Kalifornien Tech-Krypto liegt in der Besteuerung nicht realisierter Gewinne (Unrealized Gains). Dies ist besonders relevant für Gründer und Investoren, deren Vermögen primär in hochvolatilen oder illiquiden Assets gebunden ist, wie z.B. privaten Startup-Anteilen oder großen Krypto-Beständen.
Jesse Powell (Mitbegründer von Kraken) und andere Branchenführer betonen das asymmetrische Risiko: Die Steuer muss gezahlt werden, basierend auf einer Momentaufnahme des Vermögens, selbst wenn die Werte kurz darauf dramatisch fallen. Um die Steuerschuld zu begleichen, könnten Unternehmer gezwungen sein, Anteile oder Krypto-Assets vorzeitig und unter ungünstigen Bedingungen zu veräußern – ein Prozess, der Innovation bestraft und die Liquidität der Märkte unnötig belastet.
Die Drohung der Kapitalflucht
Die Reaktion vieler Milliardäre, darunter Google-Mitbegründer Larry Page und Investor Peter Thiel, ist klar: Sie prüfen oder vollziehen bereits Schritte zur Reduzierung ihrer Präsenz in Kalifornien. Diese drohende Kapitalflucht ist keine leere Drohung. Wenn die reichsten Steuerzahler abwandern, verliert der Staat nicht nur die potenziellen Einnahmen aus dieser spezifischen Steuer, sondern auch zukünftige Steuereinnahmen, Arbeitsplätze und die wichtige Rolle der Philanthropie, die oft von diesen Tech-Größen getragen wird.
Die Kritiker argumentieren, die Vermögenssteuer Kalifornien Tech-Krypto mache den Staat international weniger wettbewerbsfähig und sende ein verheerendes Signal an aufstrebende Unternehmer: Nimm kein hohes Risiko auf dich, denn der Staat wird dich besteuern, bevor du dein Kapital liquidieren kannst.
FAQ zur kalifornischen Milliardärssteuer
1. Was genau ist das „2026 Billionaire Tax Act“?
Es handelt sich um einen Gesetzesvorschlag für eine einmalige 5%ige Verbrauchssteuer (Excise Tax) auf das Nettovermögen von Personen oder Trusts, das 1 Milliarde US-Dollar übersteigt.
2. Wer sind die prominentesten Gegner der Steuer?
Zu den lautstärksten Kritikern gehören Peter Thiel (PayPal, Palantir), Larry Page (Google), Jesse Powell (Kraken) und Hunter Horsley (Bitwise), die alle die negativen Auswirkungen auf die Tech- und Krypto-Branche hervorheben.
3. Werden auch Immobilien besteuert?
Nein. Der Vorschlag sieht Ausnahmen für Immobilien, Renten und Altersvorsorgekonten vor. Die Steuer zielt primär auf liquide und illiquide Finanzanlagen, Aktien und Unternehmensanteile.
4. Was kritisieren die Krypto-Führer am schärfsten?
Der Hauptkritikpunkt ist die Besteuerung nicht realisierter Gewinne. Krypto-Vermögen kann extrem volatil sein; die Steuer würde auf eine Bewertung erhoben, die am nächsten Tag massiv gesunken sein könnte, was Steuerzahler zu Notverkäufen zwingt.
5. Welches Ziel verfolgen die Befürworter des Gesetzes?
Die Befürworter, primär Gesundheitsgewerkschaften, erhoffen sich Einnahmen von bis zu 100 Milliarden US-Dollar, um Kürzungen der Bundesfinanzierung entgegenzuwirken und dringend benötigte staatliche Dienstleistungen, insbesondere im Gesundheits- und Bildungsbereich, zu finanzieren.
Fazit
Die geplante Vermögenssteuer Kalifornien Tech-Krypto ist ein Musterbeispiel für den Konflikt zwischen sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Dynamik. Während die Notwendigkeit, öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren, unbestritten ist, warnen Wirtschaftsexperten davor, dass der Ansatz, nicht realisierte Gewinne zu besteuern, das Fundament der Risikobereitschaft und des Unternehmertums in Silicon Valley beschädigen könnte. Sollte der Vorschlag 2026 angenommen werden, könnte dies einen beispiellosen Exodus von Kapital und Talent aus Kalifornien auslösen und die wirtschaftliche Landschaft der USA nachhaltig verändern.
Quellen: coin360.com, financefeeds.com, insidesalt.com, allsides.com, realtor.com, ca.gov, forbes.com, analyticsinsight.net, phemex.com,
Focus Keyphrase: Vermögenssteuer Kalifornien Tech-Krypto
Meta Description: Kalifornien plant eine 5%ige Vermögenssteuer auf Milliardenvermögen. Führende Tech- und Krypto-CEOs warnen vor einer massiven Abwanderung. Wir analysieren, wie die Vermögenssteuer Kalifornien Tech-Krypto verändert.


